Vor dem Ausbau zuordnen
Kennzeichnen Sie die bisherige Radposition, solange die Zuordnung noch sicher ist. Vorn links, vorn rechts, hinten links und hinten rechts sind eindeutiger als eine unbeschriftete Nummer. Verwenden Sie eine Markierung, die sich für den Reifen eignet und die Lagerung übersteht. Bei fremden Abkürzungen sollte eine kleine Legende beiliegen, damit der nächste Betrieb nicht raten muss.
Die alte Position beschreibt die Vergangenheit, nicht automatisch den künftigen Montageplatz. Ein zulässiger Positionswechsel hängt von Fahrzeug, Größenkombination und Laufrichtung ab. Notieren Sie diese Unterscheidung besonders dann, wenn der Satz später von einer anderen Person montiert wird. Eine Beschriftung darf keine nicht erlaubte Rotation nahelegen.
Welche Angaben tatsächlich nützlich sind
Erfassen Sie Modell, vollständige Größe, Produktionskennzeichnung und Profiltiefen an mehreren Stellen. Bei Kompletträdern gehören Felgentyp und erkennbare Besonderheiten dazu. Das Einlagerungsdatum und der Kilometerstand helfen, den Einsatz zeitlich einzuordnen. Ein Foto der Beschriftung verhindert Abschreibfehler, sollte aber den lesbaren Datensatz ergänzen statt ersetzen.
Beschreiben Sie vorhandene Schäden oder offene Fragen konkret: etwa eine auffällige Stelle an der inneren Schulter oder ein Rad mit wiederkehrendem Druckverlust. Ein pauschales „gebraucht“ ist dafür zu wenig. Ein Satz, der noch geprüft werden muss, sollte entsprechend markiert bleiben und nicht versehentlich als montagebereit gelten.
Bei externer Einlagerung gemeinsam dokumentieren
Lassen Sie die übergebenen Räder im Protokoll eindeutig identifizieren. Prüfen Sie Stückzahl, Größen und den vermerkten Zustand, bevor Sie unterschreiben. Bewahren Sie Ihre Kopie zusammen mit dem Auftrag auf. Bei der Rückgabe wird damit überprüfbar, ob derselbe Satz zurückkommt und ob neue Auffälligkeiten entstanden sind.
Fragen Sie auch, wie mit einem während der Lagerung festgestellten Schaden umgegangen wird. Soll vor weiteren Arbeiten Rücksprache gehalten werden? Wer entscheidet über Ersatz? Klare Absprachen verhindern, dass beim nächsten Wechsel überraschend ein unvollständiger Satz oder eine ungeklärte Rechnung auftaucht.
Das Protokoll beim nächsten Wechsel aktualisieren
Vergleichen Sie vor der Montage die tatsächlichen Räder mit der Dokumentation. Die Lagerzeit kann Bedingungen verändern; alte Werte bestätigen nicht automatisch den heutigen Zustand. Druck, Schäden und Eignung werden erneut kontrolliert.
Wenn sich die Radposition ändert, tragen Sie die neue Zuordnung mit Datum ein und erhalten Sie die frühere Information. So bleibt der Verlauf nachvollziehbar. Eine einfache Tabelle mit wenigen korrekt gepflegten Feldern ist hilfreicher als ein kompliziertes System, das nach dem ersten Eintrag nicht mehr aktualisiert wird.